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L e p r a (Aussatz) ist eine Infektionskrankheit in den Entwicklungsländern, besonders in Indien und Afrika. Mangelhafte Hygiene sind die Auslöser dieser schrecklichen Krankheit.
Schon in der Antike war Aussatz als ansteckende Krankheit gefürchtet. Später verbreitet sich die Krankheit durch den Sklavenhandel in die Karibik und nach Brasilien.
Durch die ungewöhnlich lange Inkubationszeit bei Lepra ist die Krankheit schwer auszurotten.
Die WHO berichtet, im Jahr 2008 wurden 213.000 neue Erkrankungen festgestellt.
Lepra wird durch Mycobacterium Leprae hervorgerufen. Diese verhindern eine Verdauung von Leukozyten und entkommen so der Immunabwehr. Die Nerven sterben ab, Arterien und Venen verstopfen sich. Das Gefühl für Schmerzen geht verloren. Daher kommt es oft zu verspäteten Arztbesuchen. Im Frühstadium entstehen abgegrenzte Flecken auf der Haut – sie fühlen sich taub an. Bakterien verbreiten sich über die Blutbahnen und Schleimhäute.
Im weiteren Verlauf beginnt eine Muskelrückbildung und Lähmungserscheinungen. Ein geschwüriger Zerfall von Knochen, Muskeln und anderer Organe folgen.

Lepra ist heilbar! 1873 entdeckt der norwegische Arzt Dr. Gerhard Armauer-Hauser den Krankheitserreger. Die Lepratherapie war zuerst wenig erfolgreich. Erst ab 1947 kam der bedeutende Durchbruch mit Antibiotikum. Die infizierten Menschen benötigen aber eine längere Betreuung.


 

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